Am Montag, den 17. Februar 2014, fand in der Stadtbibliothek in der Aumühle in Kooperation mit der Grund- und Mittelschule Nord eine Autorenlesung von Frau Ursula Muhr statt. Titel der Lesung war „Alltag oder Albtraum? Wenn‘s nicht zum Lachen wäre, dann wär`s nicht auszuhalten“. Dies war nur eine von mehreren Lesungen im Rahmen der Autorenwoche für alle Klassen (1 – 10) an der Grund- und Mittelschule. Ort der Lesung war der Veranstaltungssaal unter dem Dach der Stadtbibliothek. Die Schüler der Klasse 6a empfingen alle Gäste nett mit einem Getränk. Darüber hinaus wurden auch noch leckere Häppchen, zubereitet von der Klasse 9 vom Fachbereich Soziales unter Leitung von Frau Klein, gereicht.Nach einer kurzen Begrüßung von Frau Knoblauch und dem Dank an die bewirtenden Schüler kam Frau Muhr auf die Bühne. Frau Muhr wurde in Altdorf bei Nürnberg geboren. Sie arbeitet als freie Autorin und hat schon über 100 Kinderbücher und einige Krimis geschrieben. 2010 war sie als Stadtschreiberin in Gotha tätig. Frau Muhr gab einen kurzen Einblick in ihr Tun und begann dann mit einigen Werken aus ihrer Kolumne in Gotha. Diese handelten von einem Grenzsteinlabyrinth bis hin zu Dinosauriern! Frau Muhr gelang es dabei, ihre Lesung äußerst unterhaltsam und kurzweilig zu gestalten. Anschließend las Frau Muhr die ersten Seiten ihres Krimis „Kinderspiel“ vor. Auch er entstand in ihrer Zeit als Stadtschreiberin in Gotha. Der 83-jährige Arthur Semring wird mit eingeschlagenem Schädel in einer großen Blutlache, die mit Kaffeepulver vermischt war, tot aufgefunden. Hauptkommissarin Beate Maiwald - auch Fränkin - und ihr Kollege Herr Hubertson ermitteln im engsten Familienkreis des Opfers. Beim Besuch der Tochter des Rentners gesteht diese schnell die Tat. Die detaillierte Schilderung sorgte bei einigen Zuhörern sicher für Gänsehaut. Die Kommissare glauben aber nicht an die Schuld der Tochter, sondern….. Hier beendete Frau Muhr ihre Lesung, um nicht zu viel zu verraten. Danach folgten mehrere Episoden aus Ihrem Buch „Liebe. Tod. Diät.“ Ein Buch wie Kraut und Rüben - Heiteres und Ernstes. Hochdeutsch und Mundart, Lyrik und Prosa, wie es im Flyer der Autorin heißt. Frau Muhr erzählte mehrere Geschichten zum Thema Diät auf Fränkisch. Dies war sehr erheiternd, nicht nur wegen des Dialekts, sondern sicher auch deswegen, weil sich der ein oder andere darin wiederfand. Viel zu schnell ging der Abend vorbei. Nach einer Zugabe verabschiedete sich Frau Muhr mit ihrem Gedicht „Die Fußballweltmeisterschaft der Tiere!“ Im Anschluss bedankte sich Frau Knoblauch mit Blumensträußen bei Frau Muhr, bei Frau Vielweber von der Stadtbibliothek und bei Frau Klein vom Lehrerkollegium.

(Text von Petra Possin)

 

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